Rosenheilung

Auch in der Rosenpflanze stecken heilende Kräfte

Als Blume der Liebe hat sich die Rose bereits vor hunderten von Jahren einen Namen gemacht, doch damit nicht genug. Die Rose besitzt ebenso heilende Kräfte und wird deshalb seit tausenden von Jahren in China, Griechenland und Persien als Heilpflanze genutzt. Mit der Auszeichnung „Heilpflanze des Jahres“ hat die Damaszener Rose im Jahr 2013 eine besondere Ehrung bekommen. Mit diesem Preis kann sich die Damaszener Rose nun zu den Heilpflanzen, zum Beispiel Ringelblume (2009), Acker-Schachtelhalm (1997), Echtem Johanniskraut (1995) und Spitzwegerich (1991) zählen. Zur Anwendung kommt das gewonnene reine Rosenöl z. B. bei Herzrasen, Fieber oder Krämpfen. Zweifellos haben ebenso andere Rosensorten heilende Wirkungsweisen.

Viele Beschwerden können mit der Heilkraft der Rosenpflanze geheilt werden

Die Heilkraft der Rose war der Grund dafür, dass unter der Macht Karl des Großen in allen Heilpflanzengärten des Reiches Rosen anzutreffen waren. Die Kraft der Rose beruhigt, wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Hauptsächlich wurde und wird die Rosenpflanze bei Entzündungen der Mund- sowie Rachenschleimhäute benutzt. Diese Wirkungsweise auf die Schleimhäute nutzt man nunmehr ebenso zur Behandlung von Vaginalinfekten in der Frauenheilkunde. Neben der inneren Anwendung kann die Heilkraft der Rose ebenfalls äußerlich heilende Wirkung erzielen, beispielsweise bei Ekzemen, Wunden oder Verbrennungen. Ebenso bei Insektenstichen ist eine mildernde Wirkung zu verzeichnen, insbesondere durch den Saft aus frischen Rosenblüten. Wie kommt man an den Saft aus Rosenblüten? Ganz einfach, indem man ein paar Blüten in der Hand zerreibt. Doch diese Wirkungen sind noch nicht alles. Die Rose lindert ebenfalls Schwellungen sowie Reizungen an Augen sowie Verdauungsprobleme.

Wie wird die heilende Rose benutzt?

Hinter den positiven Wirkungen der Rose steckt nicht lediglich das Rosenöl, sondern auch eine Masse von anderen Inhaltsstoffen, wie Eugenol, Geniol, Nerol und Polyethylenalkohol. Während vor vielen tausend sowie hundert Jahren eher die Hagebutte als Frucht der Rose zum heilenden Einsatz kam, kommen heutzutage bevorzugt Rosenöl und Rosentee zur Anwendung. Wer unter Verspannungen oder Krämpfen leidet, dem kann Rosenöl als Badezusatz zum Lindern helfen. Sind die Schleimhäute entzündet, kann eine Spülung mit Rosenblüten die Beschwerden mindern. Wer Hilfe beim Abklingen äußerer Wunden benötigt, ist mit Spülungen oder Waschungen mit Rosentee bestens beraten. In Rosentee getränkte Kompressen unterstützen das Abklingen gereizter Augen.